Freitag, 15. Juni 2012

44.Gedicht-zur-Woche


nachsinnen


So würde sich jemand bereit erklären,
zu erschaffen ein Labyrinth der Liebe selbst,
es zu gestalten, hindurchzuführen, zu begleiten,
so müsse man jenen als Schuft bezeichnen, als Gauner und als Scharlatan.
Bedenke man jedoch, dass die, die mit ihm gingen,
obendrein nicht viel gescheiter wären, so dürfte behauptet werden,
dass sich ein Geschäft von steigender Unvernunft herauskristallisieren würde.
Denn, wer vermag schon den tadellosen Weg zu kennen,
zu mal es einen, einen einzigen, mitnichten gibt.

Marc Benduhn


Sonntag, 10. Juni 2012

Ein kleines Jubiläum!!

Seit dem heutigen Sonntag (10.Juni.2012), darf ich die nunmehr 10. Toirolle in meiner Sammlung begrüßen.
Ohne Wenn und Aber, jede "geschenkte" Rolle ist etwas ganz Besonderes.
Dennoch, diese 10. Toirolle besitzt einen ganz persönlichen Stellenwert.
Niemand Geringeres als Christa Schüler aus Zschopau bescherte mir am heutigen Tage dieses kleine Jubiläum.
Es handelt sich hier um meine stets bescheidene Oma, eine aufgeweckte Dame, die vor allem zu Grundschulzeiten immer ein wohlschmeckendes Mittagessen nach der Schule für mich bereithielt.
Aber liebe Oma, ich möchte Dich natürlich nicht nur auf deine ausgezeichneten Kochkünste reduzieren.
Keine Frage, ich habe mich sehr darüber gefreut, denn als selbstverständlich betrachte ich auch diese "Toirollenübergabe" nicht.
Somit habe ich insgeheim auch ihren Segen für dieses Projekt bekommen und das ist doch Balsam für die Seele. : )
Ein Foto der Übergabe und ein Einzelporträt vom Objekt der Begierde mit Blumenmuster sind natürlich wieder mit aufgeführt. 

 
Die 10. Übergabe mit Christa Schüler(Oma Christa) aus Zschopau/Erzgebirge.

Das Objekt der Begierde

Ich danke Dir liebes "Christ'l" und zweifelsohne, du bist meine bisher "erfahrenste" Toirollenspenderin.
Somit geht dieses Projekt erneut in die nächste Runde.
Natürlich hoffe ich wie immer, dass noch so einige Übergaben folgen werden.

Danke und einen guten Start in die neue Woche!

Marc




Montag, 4. Juni 2012

Die nächste Toirolle!!!

Es ist wieder passiert!

Eine neue und absolut geniale Toirolle hat heute, am 4. Juni 2012, den Weg in meine Sammlung gefunden.
Mit einem breiten Grinsen im Gesicht bin ich zum heutigen "Rollenspender" Frank Hänel gefahren und ich kann so viel vorwegnehmen, ich fuhr mit einem noch breiteren Grinsen wieder nach Hause.
Der Termin stand schon seit Wochen fest und nun wurde endlich die nötige Zeit dafür gefunden.
Ich fuhr am Nachmittag ins Erzgebirge nach Gornau, was gleich an meinen Heimatort Zschopau grenzt.
Dort begrüßte mich schon Frank Hänel, ein echter Freund aus jungen Kindesjahren, der es stets geblieben ist.
Frank, der in seiner Freizeit für den SV 1990 Tirol kickt (http://sv1990tirol.jimdo.com/) , überreichte mir eine phantastische Toirolle mit Kakteenmotiven.
Das obligatorische Bild vom Tausch und ein Einzelporträt sind wie immer mit am Start.
Somit findet nun die bereits die 9. Toirolle den Weg in meine Sammlung.
Der 9. "Streich" mit Frank Hänel, wohnhaft in Gornau/ Erzgebirge.

Das Objekt der Begierde:)
Von Mal zu Mal wird es abenteuerlicher und ich darf wieder sagen, ich hoffe es ist so schnell kein Ende in Sicht.
Für mich bleibt "nur" zu sagen : ,,Danke Frank!" :)
Eins bleibt an dieser Stelle ohnehin bestehen, jede Rolle fördert dieses Projekt und geht somit in eine neue Runde.

Danke!!

Marc Benduhn




Montag, 28. Mai 2012

42.Gedicht-zur-Woche


Tendenz

Der Natur ergeben, vollends im Ganzen,
der Überzeugung folgend mit blühendem Herzen,
nicht nur die innere Kraft wächst Ast um Ast
zu einer wuchernden, prächtigen Krone, nein,
auch der äußeren Magie kann durchaus ein Funke der Begleitung entnommen werden.

Ja, dieser Funke.
Er lässt ein Feuer entfachen,
ein Bild aus vielen,
ein Neugierdeporträt möcht’ man’s nennen,
ein Werk der Bedürfnis,
ein intuitives Vermächtnis des Geistes.

Es taumelt nicht, nicht im geringsten,
denn ein Gerüst, erbaut aus psychischer und physischer Stabilität,
ragt pompös an den Wurzeln empor.

Es ist die Wiege, welche Anschub gewährte,
es ist das Lernen, ein Leben lang und darüber hinaus.
Jene Empathie lässt gedeihen, jener Grad der Nächstenliebe,
ein Dienst der aufrichtigen Verantwortung
mit unaufdringlicher Distanz im gewissen Maße.

Ein Bauchgefühl, ein Verwirklichungstrieb des eigenen Charakters,
die unendliche Begierde des Austestens der eigenen Grenzen,
sollten mit, dennoch nicht nur, berücksichtigt werden.
Dann, und nur dann, kann ein geebneter Weg bestritten,
oder wenn nötig, durchaus verlassen werden,
um sich folglich anregend für Neues herzurichten.

Marc Benduhn